Die Schulgemeinschaft der Adolf-Schulte-Schule hat am letzten Tag vor den Herbstferien erneut bewiesen, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit fest in ihrem Schulalltag verankert sind. Als offiziell ausgezeichnete BNE-Schule (Bildung für nachhaltige Entwicklung) engagiert sich die Förderschule bereits seit mehreren Jahren mit dieser tatkräftigen Aktion für die Umwelt. Auch am Projekttag setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 intensiv mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auseinander. Ausgerüstet mit Zangen und Müllbeuteln schwärmten die Klassen im gesamten Stadtbezirk Aplerbeck aus – vom Schulhof über den Emscherradweg bis hin zum Schloss Rodenberg –, um die Umgebung von Abfall zu befreien und gleichzeitig die Ursachen der weltweiten Müllkrise zu erforschen. Dabei ging das Engagement weit über das reine Müllsammeln hinaus: Während die jüngsten Gefahren für Wildtiere untersuchten und kreative Hinweisschilder gestalteten, arbeiteten die älteren Jahrgänge an komplexen globalen Fragestellungen. Die Themen reichten von den ökologischen Auswirkungen von „Fast Fashion“ und Mikroplastik über den illegalen Müllhandel bis hin zu den Verknüpfungen zwischen Abfallwirtschaft, Klimawandel und Menschenrechten. Mit konkreten Konzepten für ein müllfreies Schulfrühstück und Ideen für eine schuleigene Kreislaufwirtschaft zeigten die Jugendlichen eindrucksvoll, wie nachhaltiges Handeln direkt vor Ort beginnen kann.